Kerzenmanufaktur

Die Herstellung von Kerzen – ein Handwerk mit Geschichte!

NAGY Kerzenmanufaktur
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Die Herstellung von Kerzen und ähnlichen Leuchtgegenständen geht zurück bis in das 6. Jahrhundert v. Chr.. Bereits damals wurden Holz und Kien in Schalen mit Öl oder Talg getränkt und als Lichtquellen genutzt. Es wird vermutet, dass im vorchristlichen Altertum erste Kerzen durch eintauchen eines „Funales“ (Docht) in Talg hergestellt wurden.

 

 

Für die heutigen Kerzen gibt es 4 Herstellungsverfahren, welche sich im Grunde seit ihrer nicht sehr verändert haben:

Pressen

NAGY Kerzenmanufaktur
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Bei der Kerzenherstellung durch Pressen wird das pulverförmige Wachs oder Parafin in eine Form gefüllt und unter Druck verpresst. Dadurch lassen sich die verschiedensten Formen und Variationen der Kerzen herstellen.
Da diese Art der Herstellung sehr teure Formen und Maschinen voraussetzt und nur für eine große Produktionsmenge eingesetzt werden kann stellen wir unsere Kerzen nicht nach diesem Verfahren her. Wir beziehen jedoch gepresste Kerzen von unseren Partnerunternehmen welche wir danach noch veredeln.

 

 

Ziehen

NAGY Kerzenmanufaktur
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Von diesem Herstellungsverfahren kommt die Berufsbezeichnung „Kerzenzieher“. Dabei wird ein bis zu 50 m langer Docht endlos auf eine Maschine mit 2 großen Walzen aufgespannt und auf der Unterseite immer wieder durch eine Wanne mit flüssigem Wachs gezogen. Durch die Abkühlung während eines Umlaufes und das wiederholte durchziehen durch das Wachsbad entsteht rund um den Docht Schicht für Schicht die Kerze.

Bei Nagy werden mit diesem Verfahren Altarkerzen, Orthodoxenkerzen und Fackeln hergestellt. Diese zeichnen sich vor allem dadurch aus dass sie fast nicht tropfen.

Gießen

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Dieses Herstellungsverfahren wird für höherwertige Kerzen mit besonderen Formen und Verzierungen verwendet. Dabei wird das flüssige Wachs in eine mehrteilige Silikonform gegossen und härtet darin aus. Zuvor wird in die Silikonform noch ein Docht eingespannt und diese mit Metallklammern fixiert um eine Verformung durch das heiße Wachs zu verhindern. Nach dem aushärten wird die Kerze aus der Form genommen, der Docht auf die richtige länge gekürzt und gereinigt und ist somit für das Bemalen oder verzieren bereit.

Eine weitere Möglichkeit ist die Herstellung sogenannter Reliefplatten, welche zur Verzierung auf glatte Kerzen aufgeklebt werden. Dabei wird das flüssige Wachs in Flache Silikonformen gegossen wodurch eine Platte entsteht welche auf der Unterseite das Relief übernommen hat. Nach dem aushärten wird diese Platte in die Form der Kerze gebogen und aufgeklebt.

Bei Nagy werden mit diesem Verfahren zum Beispiel die aufwendigen Modelkerzen hergestellt, welche nach dem Gießen noch bemalt und verziert werden.
Unsere beliebten Wachsjesukindl werden auch in Silikonformen gegossen und danach je nach Größe zusammengesetzt und von unseren Mitarbeiterinnen liebevoll verziert.

Tauchen

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Das sogenannte Tauchen funktioniert ähnlich wie das Ziehen von Kerzen, nur dass hier kein durchgehender Dochtstrang verwendet wird sondern die bereits auf die endgültige Länge gekürzten einzelnen Dochtfäden. Diese werden hängend in eine Vorrichtung eingespannt und immer wieder in ein darunterliegendes Wachsbad eingetaucht. Dadurch etsteht wie beim Kerzenziehen jedesmal eine neue Wachsschicht um den Docht und die Kerze wird immer dicker.

Veredelung der Kerzen!

NAGY Kerzenmanufaktur
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Ein großer Bestendteil unserer Arbeit ist das Veredeln von Kerzen. Das beginnt beim einfachen Färben duch eintauchen in pigmentiertes Wachs, bis hin zum bemalen der feinen Wachsreliefs unserer Gusskerzen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Produktüberischt oder bei den Informationen zu den Möglichkeiten für eine Individualisierung Ihrer Kerze.